Jules Verne

Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer

Jules Vernes
Jules Verne, 1856

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Das Meer ist alles. Es bedeckt sieben Zehntel der Erde. Sein Atem ist rein und gesund. Es ist eine immense Wüste, wo ein Mann nie alleine ist, in dem er fühlen kann, wie das Leben aller in ihm bebt. Das Meer ist nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.“

Über das Buch

 

"20.000 Meilen unter dem Meer ist ein Roman des französischen Schriftstellers Jules Verne. Der Roman ist vorgeblich ein Erlebnisbericht des französischen Professors Pierre Aronnax, Autor eines Werkes über „Die Geheimnisse der Meerestiefen“. Auf einer Expedition zur Klärung einer Reihe rätselhafter Schiffsunglücke, die von einem Unterwasserfahrzeug oder Seeungeheuer gekentert worden sein sollen, wird das fragliche Objekt gesichtet. Im Verlauf der anschließenden Verfolgungsjagd werden Aronnax, sein Diener Conseil und der kanadische Harpunier Ned Land ins offene Meer gespült, finden aber letztlich auf der Oberfläche des vermeintlichen Seeungeheuers festen Boden unter den Füßen. Es stellt sich heraus, dass es sich tatsächlich um ein eisenbeschlagenes Unterseeboot handelt. Nach einiger Zeit öffnet sich eine Luke und die drei Männer werden von Mannschaftsangehörigen des Gefährts in eine Zelle geführt, später dem Kapitän vorgeführt, der sich dann als „Nemo“ − lateinisch für „Niemand“ – vorstellt. (...)" (librivox.org)

 

"Richtiggehend begeistert hat mich die Figur des Kapitän Nemo, der hier sehr schemenhaft dargestellt wird und dessen Gründe, warum er ein Leben unter Wasser führen will, den ganzen Roman über in einem diffusen Halbschatten der Wahrnehmung bleiben. Das macht diesen Charakter zu einem spannenden und man denkt auch nach der Lektüre nach, warum er so geworden ist, wie er während der Abenteuer dargestellt wird. Demgegenüber werden die „guten“ Charaktere dargestellt, die, da sie die Abenteuer nicht aktiv mit gestalten, eher langweilig wirken. Einzig Pierre Aronnax, dessen Tagebuchaufzeichnungen dieses Buch wiederspiegeln, wird durch seine Zerrissenheit, ob er auf dem Schiff bleiben, um seinen Forschungen weiter nachzugehen, oder ob er fliehen soll zu einer interessanten Figur." (Marc Richter, Lesen macht Glücklich)