Annette von Droste - Hülshoff

Die Judenbuche (1842)


Daguerrotypie: Friedrich Hundt, 1845
Daguerrotypie: Friedrich Hundt, 1845

"Anders verhält es sich mit Annette von Droste-Hülshoff, dieser stillen und schwermütigen, dieser düsteren und dämonischen, dieser wunderlichen und letztlich wunderbaren Dichterin. Doch ist sie im 19. Jahrhundert eine einsame Poetin, eine in der Geschichte der deutschen Literatur isolierte Erscheinung."

(Marcel Reich-Ranicki, DER SPIEGEL 3/1998)

 

 

 

 

Annette von Droste Hülshoff  (1797-1848)

Aus altem katholische, westfälischem Adel stammend, wächst Annette auf Burg Hülshoff bei Münster auf. Sie beginnt schon früh mit Dichten und Schreiben, gefördert durch ihre Familie und Hauslehrer. Später widmet sie sich auch der Musik und komponiert  auch Entwürfe für die Oper. 

 

Über das Buch

 

 

 

 

 

 

"Nach einem Hochzeitsfest wird unter einer Buche im Wald der jüdische Händler Aaron tot aufgefunden. Verdächtig verhält sich der labile und sozial auffällige Friedrich Mergel, der unter dem Einfluß seines zwielichtigen Onkels eine halbkriminelle Laufbahn eingeschlagen hat...

Die Kriminalgeschichte um den jungen Friedrich, seinen geheimnisvollen Doppelgänger und rätselhafte Verbrechen ist eine der berühmtesten Erzählungen der deutschen Literatur. Mit psychologischem Spürsinn und atmosphärisch dicht beschreibt Annette von Droste-Hülshoff die Abgründe der menschlichen Natur." (Klappentext ©Insel Verlag)

 

"Die Judenbuche ist vieles in einem, eine Milieustudie, gleichzeitig Kriminalgeschichte, Moralerzählung; eine Geschichte, die durch ihre Mehrdeutigkeit letztlich die Wahrnehmung von Wirklichkeit grundsätzlich in Frage stellt." (Projekt Gutenberg)