Nellja Veremej

Berlin liegt im Osten

Auszug aus Nellja Veremej Berlin liegt im Osten

Cover Berlin liegt im Osten
Cover ©JungundJung

Über das Buch

 

"»Berlin liegt im Osten« heißt das Buch, in dem von den städtischen Enklaven russischer Migranten ebenso farbig erzählt wird wie von Provinzkindheiten in der ehemaligen Sowjetunion. Das Berlin dieses Romans, der rund um den Alexanderplatz spielt, hat seine Reservate der Einsamkeit und der Lebensfreude, und es wird durch die unnachahmliche Stimme einer Ich-Erzählerin lebendig, die den nur scheinbar unspektakulären Beruf der Altenpflegerin ausübt. Durch sie hindurch wandern die Lebensgeschichten der Klienten und verbinden sich mit ihrer eigenen Biografie. Darin gibt es neben dem aberwitzigen, fast surrealen Osten auch ein Deutschland, in dem diese Frau endgültig anzukommen versucht."

(aus dem Klappentext © Jung und Jung)

 

"Franz Biberkopfs späte Erbin: Das Romandebüt der aus Russland stammenden Nellja Veremej ist eine verzaubernde Liebeserklärung an eine rauhe Stadt. Ein Berlin-Roman, wie man ihn bisher vermisste. (...) In Nellja Veremejs erstem Roman geht es um Lebenslügen und Selbstbetrug, falsche Hoffnungen und richtige, wenn auch späte Einsichten, um Sehnsucht und darum, wie man das Flüchtige der Städte bewohnt. Berlin, jene Durchgangsstation, wie Joseph Roth es einmal formulierte, in der man aus zwingenden Gründen länger bleibt, bietet dafür wie vor fast hundert Jahren eine grandiose Bühne."

(Sabine Berking, FAZ, 7.6.2013)

Nellja Veremej
Autorenfoto ©Jung und Jung

 

 

 

"Berlin war so [eine] Zwischenstation. Im Idealfall wollte man vielleicht nach New York oder irgendwo."

(aus einem Film über Nellja Veremej zum Chamisso-Förderpreis)

 

 

 

 

Nellja Veremej, geboren 1963 in der Sowjetunion, kommt nach der Wende nach Berlin. Sie arbeitet als Russischlehrerin und Journalistin.  2013 legt sie ihr Romandebüt vor: