Miklós Vajda

Mutterbild im                 amerikanischen Rahmen

Auszug aus Miklos Vajdas Mutterbild im amerikanischen Rahmen

Porträt Miklós Vajda
Foto: Aranka Kemény

 

 

 

 "Oder damit ich, falls sich in der unendlichen Zeit in einem der unzähligen  Paralleluniversen, die es nach Meinung gewisser Astronomen in einer Entfernung von mehreren Millionen Lichtjahren wirklich geben soll, erneut die Kombination von Atomen ergibt, in der ich ihr Sohn bin, ohne jeden Vorbehalt zu ihr aufschauen kann."

 

 

 

 

"Miklós Vajda, geboren 1931, ist einer der bedeutendsten literarischen Übersetzer aus dem Deutschen und Englischen ins Ungarische (...).  Sein Romanerstling Anyakép, amerikai keretben, verfasst im Alter von 78 Jahren, reiht ihn unter die großen Meister ungarischer Prosa des letzten Jahrzehnts." (Braumüller)

Cover Mutterbild in amerikanischem Rahmen
Cover: © braumüller

Über das Buch:

 

"Die Mutter des Erzählers gerät in den Wirren der politischen Umbrüche Ungarns aufgrund ihres familialen Hintergrundes ständig in Schwierigkeiten: Im Zweiten Weltkrieg wegen der jüdischen Wurzeln ihres Mannes; während der kommunistischen Diktatur sitzt sie wegen ihrer aristokratischen Herkunft sogar im Gefägnis. Nach der ungarischen Revolution 1956 emigriert sie nach Amerika, wo sie sich ein bescheidenes Leben aufbaut. Ihr einziger Sohn, der Schriftsteller und Ich-Erzähler, bleibt zurück."

(Klappentext © braumüller) 

 

 

"Vajda entwirft nicht nur eine enge, von grossbürgerlichen Konventionen geprägte Mutter-Sohn-Beziehung, sondern zugleich auch die Geschichte Ungarns vom präfaschistischen Horthy-Regime über die faschistischen Pfeilkreuzler bis hin zu Stalinisten und ihren Nachfolgern. Der Roman verbindet mit bemerkenswerter Mühelosigkeit Privates und Politisches." (NZZ)