Finn-Ole Heinrich

Gestern war auch schon ein Tag

Finn-Ole Heinrich Gestern war auch schon ein Tag

Finn-Ole Heinrich
Foto: ©Denise Henning

 

 

 

 

 

 

 

"Ich hab keine Botschaft für niemanden. Ich schreibe, weil ich Fragen habe. Weil ich Vieles nicht verstehe, weil Schreiben mich sortiert, mir hilft, mich in dieser Welt besser zurecht zu finden. Ich hab oft Figuren in meinen Geschichten, die überhaupt nichts Vorbildhaftes an sich haben. Das finde ich auch nicht gerade spannend: Botschaften in die Welt zu senden (wer bin ich denn?), Vorbildfiguren zu entwerfen."

(Finn-Ole Heinrich im Interview mit Simone Finkenwirth, Die Klappentexterin)

Über das Buch

 

 

 

"Susan fehlt ein Bein. Tom ist die Treppe runtergefallen. Und Henning lügt so lange, bis er die Wahrheit sagt. Finn-Ole Heinrich erzählt von Menschen, die ins Schwanken gekommen sind, die das Leben mit aller Härte umgeworfen hat. Und die nun wieder aufstehen müssen."(Mairisch)

 

 

"Dass gestern auch schon ein Tag gewesen sei, mag erst einmal banal klingen. Als Titel des Erzählungsbands von Finn-Ole Heinrich gibt dieser Satz aber durchaus treffend die Stimmung wieder, die den acht Geschichten zugrunde liegt. Wenn morgen auch noch ein Tag ist, dann wird sich etwas Neues ereignen, wenn gestern auch schon ein Tag war, dann ist schon vieles passiert, das man nicht mehr ändern kann und fortan mit sich herumträgt. Das Bewusstsein davon, dem immer auch eine gewisse Melancholie eingeschrieben ist, markiert so gut wie kaum etwas anderes die Schwelle zum Erwachsenwerden." (Wiebke Poromba, Zeit Online)