Andor Endre Gelléri

Die Großwäscherei

Auszug aus Die Großwäscherei

Andor Ende Gelléri
Das Bild wurde vom Verlag zur Verfügung gestellt, Fotograf unbekannt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andor Endre Gelléri wird 1906 in Budapest geboren. Schon in jungen Jahren schreibt er Novellen, die aufgrund seines Talents in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht werden und mit denen er Literaturpreise gewinnt. Er arbeitet unter anderem als Sekretär, Erzieher und technischer Zeichner - und auch zeitweise als Wäschereigeselle. 1931 erscheint sein erster Roman A nagymosoda (Die Großwäscherei).

Jüdischer Abstammung wird Gelléri 1944 in ein Arbeitslager deportiert. Wenige Tage nach der Befreiung des Konzentrationslagers Gunskirchen im Mai 1945 stirbt Gelléri an Flecktyphus.

Gelléri Die Großwäscherei
© Guggolz Verlag

Über das Buch

 

 

 

 

 

 

 

"Andor Endre Gelléri (1906-1945) stellt die Belegschaft einer Dampfwäscherei in den Mittelpunkt: Er erzählt die Geschichten der Waschfrauen und Heizer, der Färbejungen und Bügelmädchen, der Vorarbeiter und Hausierer - und von Jenö Taube, dem Besitzer der Großwäscherei Phönix. Die pulsierenden, niemals ruhenden Maschinen und die moderne Großstadt Budapest geben den Rhythmus vor, in dem dieser schilldernde Roman Träume entwirft, sie zerplatzen oder wahr werden lässt." (Klappentext © Guggolz)

 

"Solche Bilder sind die kurz aufflackernde Hoffnung, die Erinnerung an ein Leben jenseits der zermürbenden Arbeit, das Versprechen auf ein wenig Glück. Sie verhindern die endgültige Resignation, durchbrechen den Fatalismus der Verzweifelten. Dieser Trost, diese letzte verbindliche Zusage an das Leben, berührt den Leser, wie es Literatur nur in ihren besten Momenten vermag."

(Der Tagesspiegel)